Nach Ende der Polizeiblockade: Neuer Aufruf von TOP B3rlin
Solidaritäts-Demo am 5. Juli, 14 Uhr, Hermannplatz

Für den 5. Juli 2014 organisiert ein Bündnis antirassistischer Gruppen eine Demonstration in Solidarität mit den protestierenden Refugees in Berlin. Start ist um 14 Uhr am Hermannplatz. Nachdem der Belagerungsring der Bullen abgezogen wurde, haben wir einen neuen Aufruf geschrieben. Denn nichts ist jetzt gut in Kreuzberg. Die Räumung hat mehr als hundert Menschen obdachlos gemacht. Die Belagerung war ein Spiel mit dem Leben der Geflüchteten. Das deutsche Lager- und Abschieberegime läuft munter weiter.

Räumung der #ohlauer
Aufruf des umsGanze!-Bündnisses zur Demonstration am 5. Juli, 14 Uhr, Hermannplatz

Seit einer Woche befindet sich Kreuzberg im Ausnahmezustand. Rund um die Schule in der Ohlauer Straße sichert ein martialisches Polizeiaufgebot die Straßen. All das veranlasst durch die regierende grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann. Sie hatte die Polizei um »Amtshilfe« für den angeblich freiwilligen Umzug der Geflüchteten gebeten. »Das ist keine Räumung, das ist ein Umzug« verkündete denn auch letzte Woche dreist ihr Pressesprecher Langenbach. Doch da war die Sache schon aus dem Ruder gelaufen.

Interview zur Räumung der Refugee-Schule mit dem Leipziger Radio detektor.fm

Am 24.6.2014 startete die grüne Bezirksleitung von Kreuzberg eine groß angelegte Räumungsaktion gegen die seit Dezember 2012 von Geflüchteten besetzten Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße. Zur "Absicherung" des ihrer Ansicht nach "freiwilligen Umzugs" hatte die Bezirksbürgermeisterin 1700 Polizeikräfte auffahren lassen. Im Verlauf der Räumung konnten sich ca.

EU-Gipfel am 11. Juli in Turin aus Sicherheitsgründen abgesagt!

Im Rahmen der italienischen Ratspräsidentschaft hatten hochrangige Regierungsvertreter der EU geplant, über eine »Jugendgarantie« für arbeitslose Jugendliche zu verhandeln. Die geplanten Maßnahmen hätten zum Ziel gehabt, die durch Krise und Austeritätspolitik massiv gestiegene Jugendarbeitslosigkeit in Europa wegzuverwalten. Jugendliche sollten nach spätestens vier Monaten Erwerbslosigkeit in den Arbeitsmarkt vermittelt werden – vor allem in prekäre Jobs, schlechte Ausbildungen und unbezahlte Praktika.

TOP-Veranstaltung am Mittwoch, 25. Juni 2014, in Berlin
Termininfo
Diskussionsveranstaltung
von
25.06.2014 - 19:30
Berlin

Die Krise ist vorbei. Das teilen Medien, Politik und Finanzmärkte uns mit. In dieser Mitteilung ist eine weitere Botschaft enthalten: Dass es keine Rückkehr zur Vorkrisensituation geben wird, sondern Hier und Jetzt die neue Normalität ist. Der Kapitalismus hat sich auf Kosten der Lohnabhängigen einigermaßen stabilisiert, jetzt wird das Austeritätsregime auf Dauer gestellt.

Erfolge und Herausforderungen der antifaschistischen Proteste gegen den Wiener Akademikerball

Der Wiener Akademikerball, vormals der Ball des Wiener Korporationsringes, mutet auf den ersten Blick an wie eine jener harmlosen, meist skurrilen Veranstaltungen der Wiener Tanzsaison. Tatsächlich handelt es sich um eine der größten Zusammenkünfte von Burschenschaftern im deutschsprachigen Raum, Jahr um Jahr abgehalten im symbolischen Zentrum der österreichischen Staatsmacht, der Wiener Hofburg, die zugleich Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten ist.

Gegen Prekarisierung, Verarmung und kapitalistischen Arbeitszwang
Am 11. Juli 2014 nach Turin gegen die EU-Konferenz zur “Förderung der Jugendbeschäftigung”

Hochrangige Regierungsvertreter der EU kommen am 11. Juli 2014 in Turin zum dritten Mal zusammen, um über eine sogenannte Jugendgarantie für arbeitslose Jugendliche zu verhandeln. Jugendgarantie bedeutet, dass Jugendliche nach vier Monaten Erwerbslosigkeit durch die Arbeitsbehörden vermittelt werden sollen. Ob in einen Job, eine Ausbildung oder ein Praktikum ist dabei egal.

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