Seit dem 08.Mai 2007 ist es nun endgültig - die Köpi wurde zwangsversteigert. Ein weiteres autonomes Haus-Projekt in Berlin wird damit durch die Stadt, durch Investoren und im Zuge einer Umgestaltung alternativer Stadtviertel in Luxusressorts plattgemacht. Die Auswirkungen solcher Einschränkungen von Freiräumen sind vielfältig und betreffen nicht nur einige wenige BewohnerInnen, sondern das ganze Stadtviertel und natürlich auch die ganze radikale linke Bewegung: Mieten steigen, Überwachungsmaßnahmen und Videoaufnahmen im öffentlichen Raum nehmen zu, alternative Clubs werden geschlossen, Räume für Selbstorganisation und Solipartys, für bundesweite Treffen oder einfach für korrekte antikapitalistische, antirassistische und antisexistische Parties fallen weg.

Kurzinfo
Podiumsveranstaltung
von
25.04.2007 - 19:30
Berlin

Welche Bedeutung besitzen die G8 im globalen Kapitalismus? Wie muss das Verhältnis von Staat und Ökonomie gedacht werden, und warum greifen linke Agitationen, die die G8 als »Schaltzentrale des Kapitalismus« oder »Spinne im Netz« begreifen, zu kurz?

0.00% Kapitalismus – 100% Happiness
Kurzinfo
Demonstration
von
30.04.2007 - 19:00
Berlin

Wäre er es nicht schon, man müsste den 1. Mai in Berlin für tot erklären. Zugrunde gegangen zwischen Revolutionssimulation und Maibaumsause, protektionistischer Standortdemo und infantiler Regression, Myfest-Bespaßung und Arbeitsfetischismus. Erstickt nicht etwa an Passivität, sondern an Pseudoaktivität. Deshalb wäre der erste kritische Schritt die Weigerung am Teilnehmen. Nicht etwa, um mit dem Schweinesystem seinen Frieden zu schließen, sondern gerade um den Wahrheitsgehalt seiner Utopie zu retten, gilt es den 1. Mai als ritualisiertes Spektakel zu beerdigen um sein kritisches Potential wiederzubeleben.

0.00% Kapitalismus – 100% Happiness
Aufruf zur Demo am 30. April 2007 in Berlin

Wäre er es nicht schon, man müsste den 1. Mai in Berlin für tot erklären. Zugrunde gegangen zwischen Revolutionssimulation und Maibaumsause, protektionistischer Standortdemo und infantiler Regression, Myfest-Bespaßung und Arbeitsfetischismus. Erstickt nicht etwa an Passivität, sondern an Pseudoaktivität. Deshalb wäre der erste kritische Schritt die Weigerung am Teilnehmen. Nicht etwa, um mit dem Schweinesystem seinen Frieden zu schließen, sondern gerade um den Wahrheitsgehalt seiner Utopie zu retten, gilt es den 1. Mai als ritualisiertes Spektakel zu beerdigen um sein kritisches Potential wiederzubeleben.

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