Kurzinfo
Vortrag
von
mit Sarah Speck und Felicitas Reuschling
07.06.2015 - 18:00
Berlin

Das Spannungsverhältnis zwischen Feminismus und Marxismus ist seit 1968 durch die Diskussion um die Reproduktion der Ware Arbeitskraft geprägt. Feministische Kritiken machten die gesellschaftlichen Voraussetzungen der kapitalistischen Wertproduktion sichtbar. Viele, das Geschlechterverhältnis betreffende Phänomene lassen sich mit dem Begriff der Enteignung politisch und theoretisch möglicherweise besser fassen als mit dem Begriff der Ausbeutung. Ausbeutung verweist auf kapitalistische Produktion, Enteignung auf (fortgesetzte) ursprüngliche Akkumulation.

Kurzinfo
Vortrag
von
von Roswitha Scholz
16.03.2015 - 19:30
Potsdam

Nach einer langen Phase des Dekonstruktivismus, der vor allem in den 1990ern die feministische Theoriebildung dominierte, hat seit dem Krisenschub in der zweiten Hälfte der 2000er Jahre feministische Ökonomiekritik wieder an Fahrt gewonnen. Dabei stehen private und professionell erbrachte Care-Tätigkeiten heute wieder im Zentrum feministischer Beschäftigung. In dem Vortrag werden einige dieser Care- Konzepte kritisiert.

Phase 2.49 - Herbst 2014

Theorie.Organisation.Praxis (TOP B3rlin) versteht sich als linksradikale Gruppe, die ihre Wurzeln in der Antifa hat, und ist Teil des kommunistischen » …umsGanze!« Bündnisses (uG!). Für einige überraschend hat sich TOP in diesem Jahr vermehrt zu feministischen Themen geäußert. Susanne Fischer, Phase 2 Redakteurin und politisch organisiert im afbl (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig), traf sich im virtuellen Raum mit zwei VertreterInnen der TOP um über Feminismus, Gesellschaftskritik und Antifa zu diskutieren.

Linksradikaler Block auf der Demonstration zum Frauen*kampftag 2015
Kurzinfo
Demonstration
von
08.03.2015 - 13:00
Berlin

Seit über 100 Jahren wird am 8. März der Internationale Frauen*kampftag begangen. Solange es Sexismus und patriarchale Verhältnisse gibt, ist er ein wichtiger Anlass, feministische Kämpfe zusammenzuführen, sichtbar und wirkmächtig zu machen. Deshalb gehen wir an diesem Tag gemeinsam mit vielen verschiedenen Feminist*innen auf die Straße, mit denen uns die Ablehnung hierarchischer Geschlechterverhältnisse verbindet.

Aufruf zum linksradikalen Block auf der Demonstration zum Frauen*kampftag 2015 in Berlin

Seit über 100 Jahren wird am 8. März der Internationale Frauen*kampftag begangen. Solange es Sexismus und patriarchale Verhältnisse gibt, ist er ein wichtiger Anlass, feministische Kämpfe zusammenzuführen, sichtbar und wirkmächtig zu machen. Deshalb gehen wir an diesem Tag gemeinsam mit vielen verschiedenen Feminist*innen auf die Straße, mit denen uns die Ablehnung hierarchischer Geschlechterverhältnisse verbindet.

Liebe, Autonomie und Arbeitsteilung
Veranstaltung von TOP B3rlin zum Frauen*kampftag 2015
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Sarah Speck
25.02.2015 - 20:00
Berlin

Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen.

Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen.

Seiten