Logistik ist ein lohnendes Ziel für die Linke – gerade bei den Gipfelprotesten in Hamburg
Gastbeitrag im Neuen Deutschland

Man kennt das: Gipfeltreffen, rote Zone, massenhafte Sitzblockaden und hier und da brennende Barrikaden. Auch für den G20-Gipfel, der nächsten Juli mitten in Hamburg stattfinden soll, wird von verschiedenen Spektren schon an einem ähnlichen Szenario gearbeitet. Es spricht tatsächlich einiges dafür, im Angesicht von autoritärem Neoliberalismus und nationalistischem Backlash die Chance für ein starkes Zeichen, ein »ungehorsames Zusammenkommen des Lagers grenzübergreifender Solidarität« (Christoph Kleine, Interventionistische Linke) zu nutzen.

TOP B3RLIN lädt zum Gipfel der Gönnung.

Alle Einnahmen des Abends fließen in die Vorbereitung der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg.
 

03.03.2017 - 23pm - Mensch Meier - Storkower Str. 121 - Berlin

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LINE UP:

Im Vorfeld des G20-Gipfels: Warum sollte sich die radikale Linke für Logistik interessieren?
Ein Gastbeitrag im Lower Class Magazine von Theorie.Organisation.Praxis B3rlin

Mit dem G20-Gipfel steht der radikalen Linken eine Herausforderung ins Haus. Wir – wie viele andere – haben uns die Frage gestellt, inwiefern es überhaupt noch Sinn macht, sich an Gipfelmobilisierungen zu beteiligen. Die Anti- bzw. Alterglobalisierungsbewegung hat ihre besten (oder zumindest größten) Tage längst hinter sich.

Kurzaufruf von ...ums Ganze! und GROW zu den Protesten anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg 2017
Kurzinfo
Konferenz
von
03.12.2016 (Ganztägig) bis 04.12.2016 (Ganztägig)
Hamburg

Am 7. und 8. Juli 2017 soll in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden (vorläufiges Programm hier). Die Regierungschefs und –chefinnen der 19 reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, begleitet von 6.000 Delegationsmitgliedern, umschwärmt und dauerfotografiert von erwarteten 3.000 Journalist_innen und natürlich abgeriegelt und geschützt von einer Polizei- und Geheimdienstarmee von mindestens 10.000 Einsatzkräften.