Logistik ist ein lohnendes Ziel für die Linke – gerade bei den Gipfelprotesten in Hamburg
Gastbeitrag im Neuen Deutschland

Man kennt das: Gipfeltreffen, rote Zone, massenhafte Sitzblockaden und hier und da brennende Barrikaden. Auch für den G20-Gipfel, der nächsten Juli mitten in Hamburg stattfinden soll, wird von verschiedenen Spektren schon an einem ähnlichen Szenario gearbeitet. Es spricht tatsächlich einiges dafür, im Angesicht von autoritärem Neoliberalismus und nationalistischem Backlash die Chance für ein starkes Zeichen, ein »ungehorsames Zusammenkommen des Lagers grenzübergreifender Solidarität« (Christoph Kleine, Interventionistische Linke) zu nutzen.