Das No way out-Kongress-Buch ist online!

Vor 5 Jahren – vom  7. bis 9. Dezember 2007 - fand der Ums Ganze Kongress: „No way out? Von (Post)operaismus bis Wertkritik“  in Frankfurt statt. Politisch war es die Zeit nach dem G8-Gipfel in Rostock und einem der ersten größeren Aufbrüche für die radikale Linke in Deutschland nach längerer Zeit. Trotzdem schien der Kapitalismus weithin als unhinterfragbare Tatsache und sogar das „Glücksversprechen“ des Neoliberalismus hatte noch ein wenig Glanz. In diesem Kontext wollten wir eine Frage stellen, die politisch nicht gerade auf der Tagesordnung stand: No way out?

Aus Jungle World Nr. 44/07

Kapitalismuskritik und die Kritik sozialer Ungerechtigkeit haben nichts gemeinsam. Ein nicht regressiver Antikapitalismus muss das fetischisierte Verständnis von der Naturgegebenheit von Staat, Markt und Waren produzierender Arbeit durchbrechen. Das geht nicht ohne eine Kritik des bürgerlichen Staats. von der gruppe theorie. organisation. praxis. berlin

Der ...umsGanze!-Kongress
Kurzinfo
Kongress
von
07.12.2007 - 16:30 bis 09.12.2007 - 16:30
Frankfurt am Main

Für alle Interessenten bieten wir einen Bustransfer aus Berlin an. Die Abfahrt ist am Freitag, dem 07.12. um 12 Uhr ab Berlin-Mitte, die Rückfahrt startet am 09.12. um 16 Uhr. Der Fahrtpreis beträgt für Hin- und Rückfahrt 30,-. Verbindliche Reservierungen an mail@top-berlin.net.

Nicht erst seit dem G8-Gipfel in Heiligendamm ist die Linke an der Frage einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse und der daraus resultierenden Praxis gespalten. Die Lage scheint unübersichtlich, eine einfache Lösung ist nicht in Sicht. Bestehende Differenzen zwischen den unterschiedlichen Ansätzen liegen nicht zuletzt darin begründet, dass das grundsätzliche Ziel - die Überwindung des Kapitalismus – noch lange nichts über das Verständnis dieser Gesellschaftsformation aussagt. Dementsprechend kontrovers werden in den verschiedenen Spektren auch die Möglichkeiten für eine emanzipatorische Praxis gesehen.