Aus Jungle World 11/2015

Blockupy protestiert in Frankfurt gegen die EU-Austeritätspolitik, gegen Deutschland, Staat, Nation und Kapital. Der Protest dient auch einer linken europäischen Vernetzung. Also auf nach Frankfurt!

Ein Debattenbeitrag britischer Genoss*innen

Der folgende, in unserer Übersetzung stark gekürzte Text »We Are All Very Anxious« zirkuliert seit seiner Veröffentlichung im April 2014 innerhalb der englischsprachigen radikalen Linken. Auch wenn die Thesen holzschnittartig und die Lösungsvorschläge unbefriedigend sind, ist die vorgeschlagene Lesart von Angst als Symptom postfordistischer Lebensverhältnisse in der Krise von Interesse.

Erfolge und Herausforderungen der antifaschistischen Proteste gegen den Wiener Akademikerball

Der Wiener Akademikerball, vormals der Ball des Wiener Korporationsringes, mutet auf den ersten Blick an wie eine jener harmlosen, meist skurrilen Veranstaltungen der Wiener Tanzsaison. Tatsächlich handelt es sich um eine der größten Zusammenkünfte von Burschenschaftern im deutschsprachigen Raum, Jahr um Jahr abgehalten im symbolischen Zentrum der österreichischen Staatsmacht, der Wiener Hofburg, die zugleich Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten ist.

#Frauen*kampftag2014
TOP-Text in der Jungle World (20. März 2014)

Seit ein paar Jahren wird in der feministischen Szene unter dem Schlagwort »Care-Debatte« wieder verstärkt über das Verhältnis von Produktions- und Reproduktionsarbeit diskutiert. Auch in Abgrenzung zu bestimmten queerfeministischen, als identitär kritisierten Positionen fordern Linke wie das Bündnis »Ums Ganze« nun, wieder stärker die Zusammenhänge von kapitalistischer Ökonomie und Geschlechterverhältnissen zu thematisieren. - Ein Artikel von uns in der aktuellen Jungle World.

Die überkorrekte Abgrenzung gegen jedes Stück revolutionärer Geschichte spielt nur den Herrschenden in die Hände.
Jungle World Nr. 26, 27. Juni 2013

Vorab: Denkmaldebatten sind bildungs- und staatsbürgerliches Seilhüpfen. Sie sind Kommunistinnen und Kommunisten unwürdig, sind Identitätspolitik und hündischer Konformismus. Es gibt 1 000 gute Gründe, das Thälmann-Denkmal abzureißen. Es gibt aber noch mehr und bessere Gründe, ganz andere Dinge abzureißen. Was passiert nun, wenn eine Handvoll liberaler Klassenfeinde eben jenes Denkmal mit Pappdynamit »symbolisch sprengen« will?

Staatspleiten, Eurokrise und (k)ein Aufstand
Aus Phase 2.41 – Winter 2011/12

Am 25. September 2011 fand im Clash in Berlin eine von der Gruppe Theorie-Organisation-Praxis (TOP Berlin) organisierte Diskussionsveranstaltung mit der antinationalen Gruppe Terminal 119 aus Griechenland und dem Autorenkollektiv Tiqqun aus Frankreich statt. Unter dem Titel »L’ Insurrection et moi – Staatspleiten, Eurokrise und (k)ein Aufstand« wurde über die Bedeutung der aktuellen Krise und die verschiedenen Krisenreaktionen diskutiert. Im Folgenden wird der Beitrag der Gruppe TOP Berlin dokumentiert.

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