Out now: Jugendzeitung gegen die EZB-Eröffnung

Noch knapp sechs Wochen bis zur geplanten Eröffnung der neuen EZB in Frankfurt…

Wer sich also noch einmal draufpacken will, was die EZB so macht und wie sie mit der Krise zusammenhängt kann das jetzt in unserer neuen M18 Zeitung nachlesen.

Die Zeitung ist in den nächsten Tage bei allen …umsGanze! Gruppen, bei Info-Veranstaltungen und auf den diversen Blockupy Treffen verfügbar.

Hilfe beim Verteilen finden wir sowieso immer gut, deswegen können größere Mengen gerne auch über mail@top-berlin.net bestellt werden.

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Am Mittwoch, den 18. März 2015 wird in Frankfurt am Main der neue Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB mit einem Festakt und einer Sitzung des erweiterten EZB-Rats feierlich eröffnet. Na und? Wo ist das Problem? Wen bitte interessiert die Europäische Zentralbank? Das Problem ist: Deutschland und die EU versuchen noch immer, die Dauerkrise des europäischen Kapitalismus mit neoliberalen Rezepten zu überwinden – mit Kürzungs- und Privatisierungsauflagen, mehr Konkurrenz- und Leistungsdruck, Abbau sozialer Sicherheiten usw. Das Ergebnis ist ernüchternd: Massenarmut in Südeuropa, immer mehr prekäre Jobs und Dumpinglöhne in Deutschland, und überall eine noch tiefere Spaltung zwischen Arm und Reich. Eine Schaltstelle dieses Krisenregimes ist die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Sie setzt diese Kahlschlagspolitik mit durch, schützt Gewinnansprüche von Privatbanken und wälzt deren Geschäftsrisiken auf die Gesellschaft ab. Kein Grund zu feiern, deswegen:

Lasst uns die Eröffnung crashen – zusammen mit Menschen aus ganz Europa, als Zeichen transnationaler Solidarität und Gegenmacht. Die EZB ist zwar nur ein Zeichen für etwas, das schiefläuft. Aber sie ist eben ein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Auch können wir uns nicht daran erinnern, dass wir uns auf diese elende Hackordnung geeinigt hätten. Deutschland war auch noch nie unser Freund. Wir wollen uns endlich lieber um ein schönes Leben kümmern. Zusammen Streiken.Schwänzen.Kämpfen! 18nulldrei – ich nehm’ mir frei!