Völkischen Freaks entgegentreten.
Aufruf von TOP B3rlin und der AJAK gegen den Naziaufmarsch am 01.05.2008 in Hamburg

Für den 1. Mai 2008 planen Nazis aus den Reihen der NPD und der sogenannter “Freien Nationalisten” in Hamburg eine Demonstration. Bislang wird auf einschlägigen Seiten im Internet für 12:00 Uhr zum U- und S-Bahnhof Barmbek mobilisiert. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dieser Demonstration um die zentrale norddeutschlandweite Demonstration der Neonaziszene handelt.

Aus Jungle World Nr. 44/07

Kapitalismuskritik und die Kritik sozialer Ungerechtigkeit haben nichts gemeinsam. Ein nicht regressiver Antikapitalismus muss das fetischisierte Verständnis von der Naturgegebenheit von Staat, Markt und Waren produzierender Arbeit durchbrechen. Das geht nicht ohne eine Kritik des bürgerlichen Staats. von der gruppe theorie. organisation. praxis. berlin

Der “…ums Ganze!” Block auf der Großdemonstration in Rostock am 2. Juni war ein voller Erfolg. Ca. 3.000 Menschen aus unterschiedlichen Spektren der antiautoritären Linken versammelten sich in unserem Block, um der Forderung nach der Abschaffung von Kapital, Staat und Nation einen praktischen Ausdruck zu verleihen. Dieses Vorhaben gilt es in emanzipativer Perspektive weiter voranzutreiben.

smash capitalism. fight the G8 summit.

... als Motto einer Kampagne, als Name eines Zusammenschlusses oder sogar als Label innerhalb der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm, McPomm, D-Land, mag einigen großkotzig und infam erscheinen, manchen anderen vielleicht als unverbesserlich und utopisch. Sowohl den einen wie den anderen können wir verkünden: Ihr habt vollkommen recht.

"Antikapitalismus" von völkischen Freaks

Haben die denn nichts anders zu tun, als sich an den Neonazis abzuarbeiten? Steht nicht der für die radikale Linke in Deutschland seit langem bedeutendste Protest ins Haus, die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm, jenem beschaulichen Kaff in Mecklenburg-Vorpommern, das nur aus Kurort und Luxushotel besteht?

Seit dem 08.Mai 2007 ist es nun endgültig - die Köpi wurde zwangsversteigert. Ein weiteres autonomes Haus-Projekt in Berlin wird damit durch die Stadt, durch Investoren und im Zuge einer Umgestaltung alternativer Stadtviertel in Luxusressorts plattgemacht. Die Auswirkungen solcher Einschränkungen von Freiräumen sind vielfältig und betreffen nicht nur einige wenige BewohnerInnen, sondern das ganze Stadtviertel und natürlich auch die ganze radikale linke Bewegung: Mieten steigen, Überwachungsmaßnahmen und Videoaufnahmen im öffentlichen Raum nehmen zu, alternative Clubs werden geschlossen, Räume für Selbstorganisation und Solipartys, für bundesweite Treffen oder einfach für korrekte antikapitalistische, antirassistische und antisexistische Parties fallen weg.

Seiten