Zum Ende der Dachbesetzung in der #guertelstr

Nach 13 Tagen ohne Nahrung und fast ohne Wasser haben die letzten Refugees in der Gürtelstraße am 7. September ihre Dachbesetzung beendet. Mit ihrem Widerstand haben sie dem Wortbruch des Berliner Senats ein Denkmal gesetzt.

Eine kritische Bestandsaufnahme
Refugees diskutieren mit den ideologischen Staatsapparaten
Kurzinfo
Podiumsdiskussion
der
15.04.2014 - 19:30
Berlin

In Friedrichshain-Kreuzberg versuchen seit über einem Jahr Flüchtlinge und ihre Unterstützer durch Demonstrationen und andere Protestaktionen auf das menschenunwürdige deutsche und europäische Asylregime aufmerksam zu machen. Bisher leider ohne Erfolg! Die Reaktion des Bundesministers des Inneren beschränkt sich auf Polemik und das Schüren von Ängsten in der deutschen Bevölkerung, beispielsweise vor einer angeblichen massenhaften Einwanderung in deutsche Sozialsysteme.

Gegen die Räumung des Refugee-Protestcamp
Aktuelle Termine

Das Refugee-Protestcamp auf dem Kreuzberger Oranienplatz ist ein Dreh- und Angelpunkt des Widerstands von Geflüchteten in Deutschland. Seit ihrem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin und der Platzbesetzung im Oktober 2012 fordern die Refugees das hiesige Asylregime offen heraus.

Global Day of Action against Racism
Kurzinfo
Demo
vom
December 18, 2013 - 17:00
Berlin

Hier der Aufruf.

Demo gegen die drohende Räumung des O-Platzes
Kurzinfo
Demo
vom
15.12.2013 - 15:00
Berlin

Dem Refugee-Protestcamp droht die Räumung am 18. Januar - dann endet das Ultimatum des Berliner Senats. Die Refugees wehren sich und haben eine erste Demo organisiert. Weitere werden folgen. Aus dem Aufruf:

"Anstatt sich ernsthaft mit unserer Situation und den Forderungen auseinanderzusetzen, droht Innensenator Frank Henkel nun damit, unser Protest-Camp mit Gewalt zu räumen, um uns in die Unsichtbarkeit der Lagerisolation zurückzudrängen oder abschieben zu lassen.

Gegen Integration und Ausgrenzung
Kurzinfo
Kundgebung und Open Viewing
von
23.05.2013 - 20:00
Berlin

Das Jahr 1991 zeichnete sich als ein Jahr aus, in dem sich Rassismus und Gewalt in solchem Maße verstärkten, dass man sie eigentlich nicht mehr ignorieren konnte. Der Film dokumentiert in einmaliger Art und Weise migrantische Perspektiven, vor allem aus der türkischen Community, auf den Mauerfall und die deutsch-deutsche Vereinigung.